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Der Jugendclub Struenseestraße

 

Der Jugendclub Struenseestraße ist eine kommunale Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Er liegt in unmittelbarer Nachbarschaft einer Kindertagesstätte und einer Grund-, Haupt- und Realschule im Sozialraum Altona-Altstadt/St.Pauli-Süd. Träger ist das Jugendamt Altona.

Aufgaben und Zielgruppe

Die Aufgaben des Jugendclubs sind im KJHG § 11 festgelegt. Zudem gibt es die Globalrichtlinien der Hamburger Behörde für Soziales und Familie.

Zielgruppe des Jugendclubs sind Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 21 Jahren, der Schwerpunkt der Angebote richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren.

Kooperationen

Seit Februar 2007 ist das „Familienzentrum Altona“ in unsere Räume gezogen und bietet an drei Tagen vormittags Beratungsangebote und einen Treffpunkt für Familien, vornehmlich Müttern und ihren Kindern, an.

Wir kooperieren in Gremien und bei unterschiedlichen Projekten mit allen Trägern der Jugendhilfe im Sozialraum, den Schulen und - (auch) an Jugendliche gerichtete - anderen Institutionen wie z.B. die Suchtberatung KODROBS vom Verein „jugend hilft jugend“ oder dem Altonaer Turnverband ATV.

Selbstverständnis

Die Öffnungszeiten des JCs sind an den Bedürfnissen der Jugendlichen ausgerichtet und gehen bis in die Abendstunden, außerdem ist jeder Sonntag geöffnet.

Neben den typischen Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, wie Kreativangeboten, Fußballgruppe, DJ-Gruppe legen wir nach wie vor großen Wert auf die Arbeit im Offenen Bereich.

Im Zuge der momentanen „Verschulung“ und öffentlicher Diskussion um die Effektivität der Offenen Arbeit halten wir es für besonders wichtig, den Kindern und Jugendlichen weiterhin einen Raum zu bieten, in dem sie sich treffen und ausprobieren können und wo sie spüren, dass sie willkommen sind.

Was ist Offene Arbeit?

Jeder kann kommen. Und wieder gehen. Ohne Anmeldung. Ohne Leistungsdruck. Ob es
Probleme gibt oder nicht. Gemeinsam mit Freunden und Familie oder auch ohne. Mit Fragen.
Mit Ideen. Und vor allem mit Lust, andere zu treffen und gemeinsam etwas zu erleben.

Die Offene Arbeit hat eine besondere Tradition und Wirksamkeit.

Als ein Arbeitsfeld in der Jugendhilfe gestaltet die Offene Arbeit seit nunmehr über 60 Jahren den Alltag von Kindern und Jugendlichen mit und liefert erfolgreiche und immer wieder zeitgemäße Antworten für das Aufwachsen innerhalb und außerhalb der Familie.

Wer gehört dazu?

Abenteuerspielplätze + Jugendclubs + Mädchenzentren + Kinder- und Familienzentren + Häuser der Jugend + Mädchentreffs + Gemeinwesenarbeit + Spielhäuser + Jugendberatungszentren + Gästewohnungen für Kinder und Jugendliche + Medienprojekte + Stadtteilprojekte + Bauspielplätze + offene Sozialberatung + Spielmobile + Ferienangebote + Straßensozialarbeit

Zehn Merkmale der Offenen Arbeit

  • Offene Arbeit liegt gleich „um die Ecke“, gehört zum Alltag und wird von Kindern, Jugendlichen und Familien selbstbestimmt erreicht und genutzt.
  • Offene Arbeit weiß: Kinder haben Rechte. Kinder können weder ein- noch ausgeschlossen erzogen und erreicht werden, brauchen Schutzräume, Anregung und Ermutigung.
  • Offene Arbeit bietet Beziehungen, Kontakte, Verlässlichkeit, Wertschätzung, Vertrauen und gegenseitigen Respekt.
  • Offene Arbeit bietet Treffpunkte, die BesucherInnen so gestalten können, wie sie es brauchen und mögen. Offene Arbeit unterstützt sie mit Rat und Tat.
  • Offene Arbeit bietet Platz für Selbsterfahrung und gemeinsame Erlebnisse: für toben, streiten, werken, spielen, lernen, bauen, Wettbewerbe, gewinnen, verlieren, sich freuen und Freunde finden.
  • Offene Arbeit ist eine Schule für Demokratie, weil jeder mitreden darf und soll. Weil jeder wichtig ist. Weil Regeln selbst gemacht, selbst eingehalten und selbst wieder verändert werden.
  • Offene Arbeit schafft neue Horizonte durch Ausflüge, Reisen, Stadtteilerkundungen, neue Kontakte und Freundschaften, Erfahrungen und Auseinandersetzung mit bislang Unbekanntem.
  • Offene Arbeit nimmt wahr, was nötig ist und bietet schnelle und unbürokratische Unterschützung: Rat, Essensversorgung, medizinische Hilfen, Dolmetscherdienste, Behördenbegleitung, Notunterschlupf, Schulaufgabenhilfe, Elternabende und immer wieder ein offenes Ohr.
  • Offene Arbeit mischt sich im Interesse ihrer BesucherInnen ein. Offene Arbeit setzt sich für junge Menschen ein gegenüber Schule, Behörden, Politik, Medien.
  • Offene Arbeit bildet mitten im Leben. Sie schafft neue Erfahrungshorizonte und macht Mut zum Lernen mit allen Sinnen. Sie greift die Themen und Interessen von Kindern auf, entfaltet sie und ermöglicht dadurch Erfolgs- und Bildungserlebnisse.